Glaubensbetrachtung des Korans

Link kopiert!

Dieses Buch wurde aus dem Arabischen übersetzt. Es ist bestimmt für all diejenigen die sich vom Joch des Fanatismus befreien wollen, der durch die überholten religiösen Traditionen und die willkürlichen Vorurteile aufgezwungen wurde. Das Buch ist allen Menschen guten Willens, die nach Wahrheit und Gerechtigkeit dürsten und die wahre Brüderlichkeit suchen, gewidmet.

„Bringt eure Beweise wenn ihr ehrlich seid“
(Koran 27; die Ameise‚64)

WIDMNUNG

AN MARIA
UNSERE MUTTER,
DIE JUNGFRAU MUTTER DES MESSIAS
AN FATIMA
DIE MUTTER DER GLÄUBIGEN

UND

AN DIE UNABHÄNGIGEN
GLÄUBIGEN AUS ALLEN RITEN, RELIGIONEN UND RASSEN.



Die zwei Vögel derselben Art stellen die Bibel und der Koran dar

1. Einführung

Die Mehrheit der Menschen glaubt, dass es einen Unterschied zwischen der Bibel und dem Koran gibt. Die göttliche Offenbarung ist aber eine Einheit in der Bibel und im Koran. Gott, der die Bibel, das alte und das neue Testament, offenbarte, offenbarte ebenfalls den Koran. Dieser bezeugt die Echtheit der Bibel. Der Unterschied liegt somit nicht in der Offenbarung, sondern in der Auslegung. Gott sagt im Koran:

„Ihr, denen die Schrift (die Bibel) gegeben wurde, glaubt an das, was wir zur Bestätigung Eurer früheren Offenbarung (die Bibel) jetzt offenbaren (der Koran)“ (Koran 4; Die Frauen‚47).

(Die meisten Verse werden nach der Übersetzung ins Deutsche von Rudi Paret, Kohlhammer, wiedergegeben)
Dieses Buch ist eine summarische Studie über die wahre Auffassung der göttlichen Offenbarung. Es lädt ein, sich mit Glauben der koranischen Offenbarung zuzuwenden und durch diese zum Evangelium und zur Thora zu gelangen, die durch den Koran bezeugt sind.
(Der Koran verwendet das Wort „Thora“ für die Gesamtheit der Bücher des alten Testamentes.)
Es ist eine Glaubensbetrachtung der göttlichen Offenbarungen im Allgemeinen um die Gläubigen durch die Entdeckung der Einheit der biblisch-koranischen Offenbarung zu vereinen. Tatsächlich bestätigt der Koran seine beiden Vorgänger die Thora und das Evangelium und bezeugt, dass Gott die einzige und alleinige Inspiration der Bibel und des Korans ist.

„Unser und Euer Gott ist einer, ihm sind wir ergeben“ (Koran 29; Die Spinne‚46)

(Das Wort „ergeben“ ist die Übersetzung des arabischen Wortes „Muslim“. Islam bedeutet (Gott) ergeben sein)
Dennoch stellen wir fest, dass Religionskonfessionen Christen und Muslime aufgrund ihrer vererbten Traditionen von Generation zu Generation gespalten haben. Diese Spaltung wurde nicht auf die Gemeinschaften von Muslimen und Christen begrenzt, sondern hat sich auch auf das Innere der beiden Schwestergemeinschaften ausgebreitet und trennte Christen von Christen und Muslime von Muslimen. Deshalb bitte ich den Leser, sich mit aller Sachlichkeit dem Inhalt dieses Buches zu öffnen und sich über seine Ritusgesinnung und konfessionelle Einbindung hinwegzusetzen. Denn das Ziel dieser Studie besteht darin, sich vom Geist der Kultgemeinschaft und des religiösen Rassismus, die unbewusst in jedem von uns eingedrungen sind, zu befreien. Wir können uns von diesem ungesunden Geist nur durch die Kenntnis dessen was Gott wirklich in den überlieferten Büchern offenbarte, befreien. Nur diese Erkenntnis ist fähig, uns von den Ketten der Traditionen und der Vorurteile, die uns von den biblisch-koranischen Lehren entfernen, zu befreien.
Die Traditionen und Lehren wurden mit der Zeit Bestandteil der Menschen und wurden von den Vätern auf die Söhne vererbt, ohne dass ihre Echtheit oder ihre Richtigkeit überprüft wurden. Viele „Gläubige“ haben sich an diesen Überlieferungen festgeklammert und waren sogar bereit, jeden Gegner zu töten. Diese Traditionen waren für sie unantastbar, obwohl sie sich nie über ihren Wahrheitssinn versichert haben. Wir alle haben unter diesem Zustand gelitten, unwissend dass diese Traditionen keine göttliche Zustimmung hatten.
Es ist deshalb wichtig, sich von der Notwendigkeit zu überzeugen, zur Bibel und zum Koran zurückzukehren, um die Echtheit oder die Falschheit der Gerüchte, die durch einige verbreitet werden um Intrigen hervorzurufen, zu erkennen. Der Koran sagt:

„Er offenbarte dir die Schrift (der Koran), in der viele Verse massgebend und grundlegend sind: sie sind die Grundsäulen; andere vieldeutige sind bildlich zu nehmen. Die nun im Herzen zweifeln, diese wollen aus Begierde, Spaltungen veranlassen, und aus Freude am Deuten jene Gleichnisse erklären. Aber nur Gott kennt ihre wahre Bedeutung. Die aber, welche fest in der Erkenntnis sind, sprechen: ‘Wir glauben daran (an den Koran), das Ganze ist von unserem Herrn.' So denken aber nur die, welche verständigen Herzens sind“ (Koran 3; Sippe Imrans‚7).

Einige religiöse Führer haben sich das Recht zugestanden, die Interpretation der göttlichen Offenbarung zu monopolisieren. Die göttliche Offenbarung ist jedoch kein Monopol des Menschen. Entsprechend dem oben erwähnten Vers „kennt nur Gott ihre wahre Bedeutung“ und „Gott leitet“ seine Auserwählten wie es der Koran im Kapitel 42; Die Beratung‚52 weiter sagt.
In der Tat, haben sich die jüdischen Schriftgelehrten das Recht zugesprochen, alleine die Bibel interpretieren zu können. Sie haben die Gläubigen daran gehindert, die Erfüllung der jedoch offensichtlichen, messianischen Prophezeiungen, die sich in der Bibel finden, in der Person Jesus zu sehen.
Die religiösen Führer und die christlichen Theologen haben ebenfalls das Anrecht auf die Interpretation des Evangeliums monopolisiert. Sie haben es abgelehnt, die dort eindeutigen Prophezeiungen zur Anklage des ungerechten Wesens Israel zu berücksichtigen, obwohl offensichtlich dieser Staat damit gemeint war. Diese schuldhafte Haltung, die ein falsches Zeugnis für Jesus Christus ist, ist auf die Solidarität der Christen mit Israel und dem internationalen Zionismus zurückzuführen, obwohl der Staat Israel von Johannes als den in der Zukunft erscheinenden Antichristen angezeigt wurde (1 Johannes 2,22).
In gleicher Weise monopolisierten viele muslimische Gelehrte das Recht, den Koran zu interpretieren und zwar zugunsten einer erstarrten auf sie zugeschnittenen Tradition. Sie stellen aber die persönlichen und nicht die göttlichen Interpretationen dar und lassen dabei einen fanatischen und separatistischen Geist zum Vorschein kommen. Dadurch hindern sie die Menschen am Verstehen der koranischen Verse, unabhängig von ihrer engen Lehrmeinung, die sich so weit von der göttlichen Vorstellung entfernt hat. Sie konzentrieren sich auf die Verse, die „bildlich zu nehmen sind“ und interpretieren sie zu ihren Gunsten, „um Spaltungen zu veranlassen“.
Der Koran fordert die Gläubigen auf, sich den heiligen Themen zu nähern, ausgehend von der Kenntnis der „erleuchtenden Schriften“, da Gott sie als Wegleitung offenbart hat. Der Mensch soll deshalb nicht unbesonnen jeder Einflüsterung folgen, die Zwiespalt erweckt, ohne zu einem „erleuchtenden Buch“ zu greifen, wie es der Koran verlangt:

„Unter den Menschen gibt es manch einen, der in seinem Unverstand über Gott streitet und jedem rebellischen Satan folgt … Unter den Menschen gibt es manch einen, der in seinem Unverstand ohne Rechtsleitung und erleuchtete Schrift über Gott streitet.“ (Koran 22; Die Wahlfahrt‚3 & 8)

Deshalb greifen wir in unseren Diskussionen auf zwei „erleuchtende Schriften“, die Bibel und den Koran, zurück, damit unser Glaube nicht auf dem unsicheren Boden der Gerüchte fundiert ist, die uns zum Opfer jedes „fanatischen und rebellischen Satans“ machen. Wir wollen unseren Glauben auf dem Felsen der Erkenntnis und der Sicherheit aufbauen. Dann erst werden wir uns entfalten, weil wir fähig sein werden die Strahlen des göttlichen Lichtes zu geniessen und nicht mehr den Fabeln und rein menschlichen Traditionen zu folgen. Diese führen zu unserer Verurteilung, weil sie nicht in den „erleuchtenden Schriften“ begründet sind. Sie waren deshalb ein Misserfolg und haben die Spaltung zwischen Brüdern hervorgerufen. Die göttliche Absicht hingegen besteht darin, die Gläubigen durch die alleinige Offenbarung zu vereinen und nicht durch Traditionen, die er missbilligt, zu trennen.

„Herr weite mein Herz (entfalte mein Herz)“, sagt der Koran. (Koran 20; Taha‚25)

Der Mensch kann sich nur entfalten, indem er sich vom Joch des unwissenden Glaubens befreit, der die Frucht der erstarrten Traditionen ist. Wenn wir zum Heil streben, müssen wir uns von diesem ungesunden Glauben lösen, um den wahren Glauben zu empfangen, der auf der Erkenntnis der „erleuchtenden Schriften“ aufgebaut ist. Diese Erkenntnis wird unser Wegweiser in unseren Diskussionen über die göttlichen Themen sein.
Um die wahre Geisteshaltung des Islam zu verstehen, müssen wir den unermesslichen Abgrund, der den Koran von der Mehrheit der Muslime trennt, wahrnehmen. Dieser Abgrund entspricht demjenigen, der die Bibel von der Mehrheit der Juden und der Christen trennt. Die Verantwortlichen für diesen Graben sind die Anhänger der rituellen und kultischen Traditionen, die besorgt sind, ein rein menschliches, religiöses Erbe, einen materiellen Kult, zu bewahren, dies auf Kosten der Anbetung „im Geist und in der Wahrheit“, wie es Gott will (Johannes 4,24).
Der Prophet Mohammed sagte in seinen „Edlen Diskussionen“:

„Eine Zeit wird für die Menschen kommen, in der vom Koran nur noch seine Erscheinungsform und vom Islam nur noch sein Name bleibt. Sie berufen sich auf den Islam und sind so weit davon entfernt.“

Der verstorbene Scheich Mohammed Abdo sagte in diesem Zusammenhang:

„Was wir zur Zeit vom Islam sehen, ist nicht der Islam selbst. Man hat von den Werken des Islams zurzeit nur den Schein des Gebetes, des Fastens, der Wallfahrt und weniger Worte, die von ihrem Sinn abweichen, behalten. Die Menschen haben den Punkt der Stagnation erreicht, den ich erwähnt habe, wegen dem Irrglauben und den Einbildungen die ihre Religion betroffen hat: Sie betrachteten es als Religion. Gott möge uns vor diesen Menschen und vor ihren Verleumdungen über ihn und seine Religion bewahren. Alles was man heute den Muslimen vorwirft, gehört nämlich nicht zum Islam. Es ist etwas anderes, was man Islam nannte.“ (aus seinem Buch: „Der Islam und das Christentum“)

Als er vom Glauben in der Endzeit sprach, hat der Messias seinen Aposteln ebenfalls die Frage gestellt:

„Wird jedoch der Menschensohn, wenn er auf die Erde zurückkommt noch Glauben vorfinden?“ (Lukas 18,8)

Er warnt uns, dass die Liebe zu Gott aus dem Herzen vieler Menschen verschwinden wird, wegen der Ungerechtigkeit und Pietätlosigkeit die zur Endzeit herrschen werden (Mattäus 24,12). Deshalb mahnte er die Gläubigen, indem er sagte:

„Nicht jeder der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Viele (falsche) Gläubige werden in jenen Tagen zu mir sagen (wenn sie mich im Zorn gegen sie sehen werden): Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht, weg von mir ihr Übertreter des Gesetzes!“ (Matthäus 7,21-23)

Der Apostel Paulus bestätigt in seinen Briefen:

„…In den letzten Tagen werden schwere Zeiten anbrechen. Die Menschen werden selbstsüchtig, habgierig, prahlerisch, überheblich und lieblos sein. Den Schein der Frömmigkeit werden sie wahren, doch die Kraft der Frömmigkeit werden sie verleugnen…“ (2 Timotheus 3,1-5)

Somit warnt uns die göttliche Offenbarung überall vor den vergeblichen und oberflächlichen Religionsausübungen, an welchen viele Gläubige hängen. Diese illusorischen Kulte sind in den Augen des göttlichen Richters tot, der seine Barmherzigkeit nicht wegen solchen Tätigkeiten, die aus heidnischer Inspiration stammen, gewährt. Er lässt sich hingegen durch Güte, Liebe und durch die Bemühungen, die wir leisten um die Wahrheit zu kennen und nach der Gerechtigkeit zu leben, bewegen.
In der Offenbarung des neuen Testamentes besteht das Kriterium des Glaubens in der Endzeit in der Erscheinung eines „Tieres“, das durch den Apostel Johannes im Buch der Offenbarung angekündigt wurde. Dieses „Tier“, der Antichrist, ist die Inkarnation der Mächte des Bösens und der Ungerechtigkeit in der Welt. Es erscheint in Palästina und drängt bis ins Herz von Jerusalem ein (Offenbarung 11,2 & 20,7-9), wo es sein Heer und seine Anhänger „für den Krieg“, nicht für den Frieden, versammelt. Das Kriterium des Glaubens zeigt sich im Ausmass der Begeisterung, um das „Tier“ zu bekämpfen. Je grösser der Glaube, umso grösser ist auch die geistige Fähigkeit die Identität dieses Ungeheuers zu erkennen und entsprechend wächst die Bereitschaft es bis in den Tod zu bekämpfen. Hingegen führt ein schwankender oder fehlender Glauben die Menschen dazu, sich dem „Tier“ zu unterwerfen, indem sie vor seiner scheinbaren Macht sagen: „Wer ist dem Tier gleich und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?“ (Offenbarung 13,4). Die Offenbarung des neuen Testaments kündigt den Gläubigen jedoch die gute Nachricht ihres Sieges über das „Tier“, den Antichristen, an.
Ich habe in meinem Buch: „Der Schlüssel zur Apokalypse (Offenbarung)“ offenbart und bewiesen, dass der israelische Staat dieses „Tier“ ist, das seine zionistischen Truppen von den vier Ecken der Erde für den Krieg… in Palästina versammelt. Der israelische Staat, ein aus vielen Teilen zusammengeflochtener Ersatz, der auf Blut und Verbrechen aufgebaut ist, symbolisiert die Ungerechtigkeit und das Böse. Er geht ins Verderben.
Die wahren Gläubigen sind heute diejenigen, welche die Identität des „Tieres“ der Offenbarung erkennen und verstehen, dass sich in ihm gemäss Aussage des Scheichs Moussa Sadr das „absolut Böse“ verkörpert. Er sagte auch: „Mit Israel zusammenzuarbeiten ist eine Sünde.“ Heutzutage sind die Gläubigen diejenigen welche sich gegen den Feind Gottes erheben, den Zionisten der sich in Palästina befindet und das ganze Territorium besetzt und sogar mit seiner Ungerechtigkeit bis in den Süden des Libanons vordringt.
Das „Tier“ der Apokalypse ist das fürchterliche Mass mit welchem Gott das Herz der Gläubigen erforscht, um diejenigen, die mit dem Tier zusammenarbeiten zu verurteilen und die edlen und mutigen Herzen, die es in ihrem Glauben bekämpfen, ewig zu segnen. Die Einheit zwischen allen Gläubigen vollzieht sich heute durch ihre Vereinigung gegen Israel, dem Feind Gottes und Jesus, seinem Messias. Der Kampf gegen Israel entspricht einer neuen Taufe.
Die koranische Offenbarung hat auch die Erscheinung eines Tieres in der Endzeit vorausgesagt:

„Wenn das Verdikt über sie (die Ungläubigen) ergeht, lassen wir ihnen ein Tier aus der Erde hervorkommen, das zu ihnen spricht und sagt: ‘In Wahrheit, die Menschen glaubten nicht an unsere Wunder'“ (Koran 27; Die Ameisen‚82)

Dieses Tier entspricht dem „Tier“ der Apokalypse (Kap. 13 & 17). In seinen „Edlen Diskussionen“ hat Mohammed die Erscheinung des Antichristen und seiner Anhänger in Palästina vorausgesagt. Sie werden dorthin von „überall sich wälzen“ wie dies mit den Juden geschah. Der Prophet sagt weiter, sie würden den Tiberiassee durchqueren und diese „Schwindler“ würden viele Gläubige täuschen. Die wahren Gläubigen aber werden sie bekämpfen und sie besiegen. Ich habe in meinem Buch „Der Antichrist im Islam“ die Beziehung zwischen diesem „schwindlerischen“ Messias und dem israelischen Staat bewiesen, indem ich meine Argumente auf die „Edlen Diskussionen“ des Propheten (aus dem arabischen Buch von Scheich Sobhi Saleh „Manhal el Waridin“) stützte.
Viele falsche Lehren haben sich unter den Gläubigen verbreitet und haben als sichere, unbestreitbare Traditionen Fuss gefasst. Einige davon sind:

  1. Die Einbildung, an welche viele Christen glauben, der Koran widerspreche dem Evangelium.
  2. Die Einbildung, an welche viele Muslime glauben das Evangelium sei verfälscht worden und es bestehe ein Widerspruch zwischen den vier Evangelien.

Einige Muslime glauben nicht an das Evangelium mit dem Vorwand, es sei nach der Auffahrt Christi geschrieben worden. Sie ignorieren, dass die Offenbarungsmacht Gottes nicht auf die körperliche Anwesenheit Christi in der Welt und auch nicht auf einen Zeitpunkt oder einen bestimmten Ort, beschränkt ist. Alle diese Gedanken beweisen die Naivität und den Infantilismus dieser Leute, die bereit sind solchen Unsinn zu glauben.
Durch diese Studie wollten wir durch die Tür des Korans in die Welt der Offenbarung eintreten. Durch den Koran sind wir zur Bibel gelangt. Erst dadurch haben wir die Einheit der biblisch-koranischen Offenbarung entdeckt. Deshalb verstehen wir nicht, warum diejenigen die an eines dieser Bücher glauben, die Anhänger des anderen Buches bekämpfen. Es ist unlogisch, das Eine ohne das Andere zu akzeptieren.