Glaubensbetrachtung des Korans

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Dieser Artikel ist in mehrere Seiten unterteilt:

  1. Einführung
  2. Der Koran ist ein arabischer Text der Bibel
  3. Die Prinzipien des Studiums
  4. Die strittigen Punkte
  5. Die wichtigsten Begegnungspunkte zwischen Koran und Evangelium
  6. Einladung zum Nachdenken

1. Der Koran ist ein arabischer Text der Bibel

Die Falle, in welche Christen und Muslime geraten sind, ist die, die Religion des Korans als derjenigen der Bibel entgegengesetzt zu betrachten. Der Koran ist nicht verantwortlich für diese Missdeutung. Im Gegenteil stellt sich der Koran als eine Zusammenfassung der biblischen Botschaft dar, die in „deutlicher arabischer Sprache“ von Mohammed, für die Bewohner Arabiens, offenbart wurde, weil die Araber keine göttlichen Gesandten hatten, wie die Leute der Bibel - um sie zu warnen. Der Koran sagt:

„Der Koran ist eine Offenbarung vom Herrn der ganzen Welt. Der zuverlässige Geist hat ihn (vom Himmel) hinuntergebracht, dir (Mohammed) ins Herz, damit du einer der Apostel seiest, in deutlicher arabischer Sprache. Er (der Koran) ist bereits in den Büchern (die Bibel) der Ersten (die Juden und die Christen) enthalten“ (Koran 26; Die Dichter‚192-196)

Man sollte sich merken, dass die koranische Offenbarung sich bereits in der Bibel befindet, die vor dem Koran offenbart wurde. Der Koran unterscheidet sich also nicht von der Bibel, da er aus ihr stammt. Er unterscheidet sich nur daran, dass er in deutlicher „arabischen Sprache“ offenbart wurde:

„Wir haben somit eine Weisheit auf arabisch offenbart“ (Koran 12; Der Donner‚37)
„Wir haben dir ein Buch (Koran) in arabischer Sprache offenbart, damit du die Hauptstadt (Mekka) und die Leute in ihrer Umgebung warnst“ (Koran 42; Die Beratung‚7)
„Er (der Koran) ist die Wahrheit und kommt von deinem Herrn damit du die Leute warnst, zu denen vor dir noch kein Prophet gekommen ist. Vielleicht würden sie sich rechtleiten lassen“ (Koran 32; Die Anbetung‚3)

Trotz diesen klaren Versen erheben sich einige Fanatiker, die die Menschheit zu einem fundamentalistischen Islam bekehren wollen, um den Koran „zu verteidigen“ und verkünden dabei, dass er nicht nur für die Araber, sondern für die ganze Welt gilt. Diese sollten sich eher auf den koranischen Text beziehen, dessen Offenbarung an die Araber von der „Mutter der Dörfer“ gerichtet ist. Dennoch vertreten wir die Meinung, aber in einem ganz anderen Geist, dass der Koran tatsächlich ein Licht für die ganze Welt ist, da seine Botschaft nichts anderes als die biblische Botschaft ist. Dies kommt deutlich im oben zitierten Vers zum Ausdruck:

„Er (der Koran) ist bereits in den Büchern der Ersten enthalten“ (Koran 26; Die Dichter‚196)

Mohammed, wie jeder andere Prophet, wurde als weltweiter Wegweiser über die heutigen religiösen Konfessionen hinweg gestellt.
Das Wort „Koran“ bedeutet in arabischer Sprache Lesung, da dieses heilige Buch eine arabische „Lesung“ der Bibel ist, dessen ursprünglicher Text in Hebräisch (das Alte Testament) und in Griechisch (das Neue Testament) geschrieben ist. Die Araber, zu Zeiten Mohammeds, kannten diese beiden Sprachen nicht: Sie rechtfertigten ihre Unkenntnis der Bibel mit dem Vorwand ihrer Unfähigkeit sie zu lesen. Sie behaupteten auch mit Stolz, sie wären intelligenter gewesen als die Juden und die Christen, wenn sie fähig gewesen wären die biblische Botschaft zur Kenntnis zu nehmen. Um diesen Argumenten ein Ende zu setzen, offenbarte Gott den Koran „in klarer arabischer Sprache“ und informierte sie über den Inhalt der „Bücher der Ersten“. Gott sagt tatsächlich:

„Ihr werdet nicht mehr sagen: ‘Die Schrift ist nur auf zwei Gruppen vor uns (die Juden und die Christen) herabgesandt worden, und wir waren unfähig sie zu erforschen.' Ihr werdet nicht mehr sagen: 'Wenn die Schrift auf uns herabgesandt worden wäre, wären wir eher rechtgeleitet als sie.' Aber nun ist ein klarer Beweis (der Koran) und Rechtleitung und Barmherzigkeit von eurem Herrn zu euch gekommen. Und wer ist frevelhafter, als wer die Zeichen Gottes für Lüge erklärt und sich davon abwendet? Denjenigen, die sich von unseren Zeichen abwenden, werden wir dieses ihr Tun mit einer schlimmen Strafe vergelten.“ (Koran 6; Das Vieh‚156-157)

Die Verse des Korans - der eine arabische Übersetzung der Bibel ist - wurden in einer arabischen und einer auf die Araber zugeschnittenen Schreibart und Mentalität formuliert:

„Es ist eine Schrift (der Koran), deren Verse formuliert wurden um einen arabischen Koran (eine Lesung) zu bilden für Leute, die Intelligenz haben… Zu dir (Mohammed) haben wir nichts anderes gesagt, als was zu den (biblischen) Gesandten vor dir gesagt worden ist …Wenn wir den Koran zu einem Buch in fremder Sprache gemacht hätten, würden sie (die Araber) sagen: ‘Wenn die Verse dieses Buches mindestens in fremder Sprache und in der arabischen Sprache (um es zu verstehen) formuliert wären.' Sag (zu den Arabern): 'Für diejenigen, die glauben, ist er (der Koran auf Arabisch) eine Rechtleitung und ein Quell der Heilung'“ (Koran 41; Auseinandergesetzt sind‚2-4 & 43-44).

Wie der Koran eine biblische Lesung, die für die Araber formuliert wurde, ist, so ist es das Ziel dieser Übersetzung, dem Westen die koranische Botschaft vorzustellen, formuliert für die westliche Mentalität.
Da der Koran eine arabische Lesung der Bibel ist, fügt er nichts Neues oder nichts Gegensätzliches hinzu und Gott offenbart Mohammed „nichts anderes, als was zu den Gesandten vor ihm gesagt worden ist“ wie es der oben erwähnte Vers unterstreicht.
Der Koran enthält nicht die ganze biblische Botschaft, denn Gott sagt zu Mohammed:

„Wir haben doch schon vor dir Gesandte geschickt. Über einige von ihnen haben wir dir berichtet, über andere nicht“ (Koran 40; Der vergibt‚78).

Die Propheten und Apostel, die nicht im Koran erwähnt sind, sind es in der Bibel. Deshalb sagte ich, dass der Koran sich selbst als eine zusammengefasste Offenbarung der Bibel darstellt und sich somit in seinem Grundwesen nicht von ihr unterscheidet.
Als gewisse Muslime zu Zeiten Mohammeds den Christen sagten, sie sollten Muslime werden, haben sie geantwortet, sie seien Muslime vor dem Koran. Das Wort Muslim bedeutet auf Arabisch Gott ergeben sein:

„Diejenigen, denen wir die Schrift (Bibel) gegeben haben, noch ehe er (der Koran) da war, glauben an ihn. Und wenn er ihnen verlesen wird, sagen sie: Wir glauben an ihn. Es ist die Wahrheit (die) von unserem Herrn (kommt). Wir waren Muslime, noch ehe er da war. Die erhalten ihren Lohn doppelt…“ (Koran 28; Die Geschichte‚52-54)

Man beachte hier den Ausdruck „wir waren Muslime noch ehe er da war“, der darauf hinweist, dass diese Christen nicht gezögert haben sich als Muslime, Gott ergeben, zu erklären, dies vor der Offenbarung des Korans. Die Haltung des Korans und Mohammeds waren, diesen Gläubigen, die ohne einen Verzicht auf das Christentum, sich spontan sowohl als Muslime wie auch als Christen bekannten, „doppelt“ zu belohnen. Die logische Schlussfolgerung aus diesen Versen ist, dass in der Optik des Korans, der Islam nur ein anderer Name für das Christentum ist. Dies wird durch den Koran selbst bestätigt:

„…Er (Gott) hat euch in der Religion, in der Religion eures Vaters Abraham keine Verlegenheit auferlegt. Er (Abraham) hat euch damals bereits und auch hier (im Koran) der Name ‚Muslim‘ gegeben damit der Prophet vor euch Zeuge sei… und ihr vor der Welt Zeuge seid“ (Koran 22; Die Wallfahrt‚78)

Während eines Besuches in einer sogenannten muslimischen Gesellschaft, wurde ich an einer Diskussion beteiligt, in welcher ich sagte: „Ich bin Muslim vor dem Koran.“ Einer der anwesenden fundamentalistischen Geistlichen wurde zornig und sagte: „Diese Worte sind Gotteslästerungen!“ Ich antwortete: „Der Unterschied zwischen den Koran und ihnen ist, dass sie meine Worte als Gotteslästerungen verurteilen, während der Koran mich deswegen segnet und mich doppelt belohnt.“ Dies ist nur ein erlebtes Beispiel in den verschiedenen sogenannten christlichen und muslimischen Kreisen. Diese Erfahrungen haben mich gelernt zu unterscheiden zwischen wahrem Glauben und religiösem Chauvinismus.
Zum Beweis für die Einheit des Islams und des Christentums erwähnen wir noch folgende Beispiele:

  • Der Koran betrachtet die Apostel Jesus als Muslime, obwohl sie sieben Jahrhunderte vor dem Koran lebten:
    „Und als ich den Aposteln eingab: Glaubt an mich und an meinen Gesandten (Jesus)! Sie sagten: Wir glauben, bezeuge, dass wir Muslims (ergeben) sind! (Koran 5; Der Tisch‚111)“

    (Die deutschen Übersetzungen des Korans benützen den Ausdruck „Gott ergeben“ für das arabische Wort „Muslim“.)

  • Abraham, der 27 Jahrhunderte vor dem Koran lebte, wird im Koran als Muslim betrachtet:
    „Abraham war weder Jude noch Nazaräner (Christ), sondern er war ein echter Muslim (ergeben)…“ (Koran 3; Sippe Imrans‚67)
  • Der Prophet Mohammed sagt im Koran:
    „Ich bin der erste der Muslime.“ (Koran 6; Das Vieh‚163)

Die offizielle Interpretation von „Al Jalalein“ erklärt, dass Mohammed der erste Muslim unter den Arabern war.
(Die Interpretation des Korans genannt „Al Jalalein“ ist in der muslimischen Welt offiziell massgebend.)
Der Koran tröstet das Herz jedes Gläubigen durch die Verse des Kapitels 28 der Geschichte, in welchen die Offenheit der Christen jener Zeit gegenüber dem Koran und den doppelten Segen den sie erhalten, erzählt werden. Wo könnte man heute, in einer durch die verschiedenen Kulte und Riten fanatisierten Welt eine solche Seelengrösse beiderseits finden? Wenn heutzutage ein Christ den Mut hat zu behaupten, er sei Muslim vor dem Koran, erweckt er den Zorn mancher traditioneller Christen und Muslime. Hier erscheint der Abgrund zwischen dem ursprünglichen Vorhaben Gottes und den von den Menschen geschaffenen, abweichenden Traditionen.
Der Koran befiehlt den Arabern:

„Diskutiere mit den Leuten der Schrift (die Bibel) nur mit dem besten (Argument), mit Ausnahme derer unter ihnen, die Frevler sind. Und sagt: Wir glauben an das, was uns herabgesandt wurde (der Koran) und was euch herabgesandt wurde (die Bibel). Unser und euer Gott ist einer. Ihm sind wir Muslime (ergeben)“ (Koran 29.; Die Spinne‚4 6)

Der Muslim muss also an die Bibel glauben. Er muss sich mit einem reinen Herz ständig bemühen das „beste“ Argument zu finden, um seinen Glauben zu stärken. Dies ist der „Gerade Weg“ (Koran I; Die Fatiha‚6).
Christ oder Muslim sein, sind also zwei Bezeichnungen für dieselbe Wahrheit. Denn Christ sein bedeutet Zeugnis abzulegen dafür, dass Jesus wirklich der Messias ist. Dies wurde vom Koran bestätigt. Muslim sein bedeutet sich Gott auszuliefern, ihm ergeben zu sein: Dies ist die Haltung die jeder wahre Christ haben sollte.
Wir bedauern es und sind erstaunt über die Haltung gewisser Araber, die die Bibel ausserhalb ihre Grenzen verbannen. Wissen sie denn nicht, dass der Koran sie verurteilt? Der Koran verkündet keine andere Religion und offenbart nicht einen anderen Gott als derjenige, dessen Offenbarung sich in der Bibel befindet. Diejenigen, die fähig sind diese einfache Wahrheit zu begreifen, kommen einen riesigen Schritt vorwärts auf dem Wege zu Gott.
Einige meinen, der Koran entbinde von der Bibel und gehen bis zur Verachtung der Bibel. Andere begnügen sich von der Bibel und verschmähen den Koran. Die Einen und die Anderen haben ihre Argumente und ihre Vorwände. Alle gehen in die Falle des religiösen Rassismus und verstossen gegen die Gebote Gottes, die in allen offenbarten Büchern enthalten sind.
Der Koran hat nie den Anspruch erhoben, einen Ersatz für die biblischen Schriften zu sein und bringt die jüdischen und christlichen Leser näher zu ihnen:

„Sagt zu den Leuten der Schrift (Bibel): Ihr stützt euch auf keine feste Grundlage solange ihr nicht die Thora und das Evangelium haltet“ (Koran 5; Der Tisch‚68)

Der Koran spornt die Araber selber an, die Bibel zu kennen. Gott sagt zu Mohammed:

„Du wusstest weder, was die Schrift (Bibel) noch was der Glaube ist. Wir haben sie jedoch zu einem Licht gemacht, mit dem wir rechtleiten, wen von unseren Dienern wir wollen“ (Koran 42; Die Beratung‚52)

Trotz dem wiederholten Zeugnis des Korans zugunsten der Bibel haben viele muslimische Gelehrte die Verse des Korans, ohne ein Zurückgreifen auf die Bibel, interpretiert. Deswegen sind ihre Interpretationen dem Geist und der Logik der Offenbarung fremd und beinhalten den Keim des Zwiespalts und der Trennung zwischen den Gläubigen. Die Offenbarung des Korans befindet sich „in den Schriften der Ersten“ und ist also nicht von der biblischen Offenbarung abgesondert. Der Prophet Mohammed wusste nicht was „die Schrift und der Glaube“ ist, deshalb hat Gott ihm den Koran offenbart, um ihn die biblische Botschaft in arabischer Sprache zu lehren.
Jede Person, welche die Bibel und den Koran mit Objektivität und ohne Vorurteile liest, wird sich selbst von der Parität der beiden Botschaften und Offenbarungen überzeugen und wird in Weisheit und Scharfblick wachsen.
Gewisse in der Bibel erzählte Geschichten befinden sich auch im Koran. Und der Koran berichtet ausschliesslich über biblische Geschichten, beginnend mit der Schöpfung bis zu den Endzeiten: Die Geschichten von Noah, Abraham, den zwölf Stämmen, dem Bruch durch die Juden des Bundes, und von Jesus, der Messias, der Sohn Marias, werden erwähnt. Warum entfernen sich gewisse Leute von einem der beiden Bücher, da ja die Bibel ein zusätzliches Licht auf die koranische Offenbarung wirft?
Viele Leute diskutieren über Religion und geben sich ihr mit Begeisterung hin, aber diese unwissende Begeisterung ist nicht vom Inhalt der offenbarten Schriften erleuchtet. Sie geraten somit auf Irrwege und gehen ins Netz des Fanatismus. Eine solche Haltung ist in den Augen Gottes und denen seiner Propheten eine Abscheu.
Wer über Religion diskutieren will muss einen gewissen Abstand nehmen und die Bibel und den Koran eingehend nachschlagen, ehe er fähig ist, einen Dialog aufzunehmen. Der Fanatiker wird nämlich versuchen, diesen Dialog in Herausforderung und Streit umzuwandeln. Im Gegensatz dazu befiehlt die göttliche Offenbarung, dass man mit dem „besten“ Argument und der besten Haltung diskutiert. Wie viele religiöse Verantwortliche zertreten dieses koranische Gebot indem sie die Schriften ignorieren und sich im Namen der Offenbarung von ihr entfernen? Sie säen somit Zwietracht unter gläubigen Brüdern.
Nach diesen Überlegungen verstehen wir das Wesen des Islams nach der eigentlichen Definition des Korans. Wir befreien ihn somit von den traditionalistischen Zügen, die wie Parasiten während Jahrhunderten und als Folge von manchen Ereignissen hinzugefügt wurden, und welche die Reinheit seines Gesichtes verzerrt haben.
Wir haben durchaus begriffen, dass in der Optik des Korans, der Muslim derjenige ist:

„der sein Gesicht zu Gott wendet und dabei das Gute tut. Dieser hat die sichere Seite erwischt“ (Koran 31; Luqman‚22)

Dies ist das Wesen des koranischen Islams. Man handelt aber nach dem Guten, wenn man sein Gesicht zur Bibel wendet, denn Gott befindet sich sowohl in ihr, wie auch im Koran. Selig sind alle Menschen, die sich Gott ergeben, indem sie seine Schriften lesen. „Sie haben die sichere Seite erwischt“.
Folgendes muss hier noch unterstrichen werden: Vor Mohammeds Zeiten waren die Araber nicht imstande die Bibel zu studieren, weil sie griechisch und hebräisch geschrieben war. Heute ist die Bibel auf arabisch und in vielen von den Arabern verstandenen Sprachen (wie in englischer Sprache) übersetzt worden. Sie haben also keinen Vorwand mehr, sie nicht zu kennen.
Im Geiste dessen was zu den Leuten der Schrift gesagt wurde, sagen wir heute zu den Leuten des Korans: „Ihr stützt euch auf keine feste Grundlage solange ihr euch nicht an die Thora und das Evangelium haltet, die Gott offenbarte“, denn ohne sie werdet ihr den göttlichen Geist im Koran nicht verstehen (Siehe Koran 5; Der Tisch‚68).
Die Fülle des koranischen Geistes kann nicht verstanden werden ohne ein Zurückgreifen auf die Bibel, die seine Quelle ist.
Wir glauben, dass das Judentum der Thora, das Christentum des Evangeliums und der Islam des Korans ein und dasselbe Wesen haben. Wir zögern nicht, unseren Glauben an den Islam und an seinen edlen Propheten Mohammed zu verkünden. Wir verdanken ihnen, dass sie unser Zeugnis für Gott, den Messias und das Evangelium gestärkt haben.
Durch diese Studie, wollen wir ohne Kompromisse den Geist des gegenseitigen Verständnisses und der Übereinstimmung zwischen den wahren Gläubigen von jeder Konfession herbeiführen, indem wir den völligen Einklang zwischen der Bibel und dem Koran darstellen.
Wir sind uns, meine Kollegen und ich, der Schwierigkeiten und Verfolgungen denen wir von seiten der Fanatiker aus verschiedener Konfession ausgesetzt sind, völlig bewusst. Trotzdem haben wir uns geschworen mit Geduld und Entschlossenheit den Weg weiter zu gehen. Wir laufen im Namen Gottes und missachten alle kleinmütigen und irrigen Interpretationen von Unruhestiftern. Wir haben uns stets bemüht, das „beste“ Argument zu suchen und verlieren es nicht aus den Augen, um Gott alleine und unserem Gewissen zu gefallen. Damit bewegen wir uns auf dem „Geraden Weg“ des geistigen Heils.
Die Gläubigen aus allen geistigen Bewegungen und allen Religionen, die fähig sein werden, sich von den Vorurteilen gegenüber den heiligen Schriften zu befreien, werden mit Freude entdecken, dass sie Söhne desselben Gottes sind, Brüder und Freunde, nachdem sie solange geglaubt hatten Todfeinde zu sein.